Was geht ab?

Foto © Chris Dolle

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde der gepflegten Krimi-Unterhaltung!

Nun ist schon mehr als ein Monat des neuen Jahres vergangen und ehe wir uns versehen ist wieder Weihnachten. Zeit also, einen kleinen Blick voraus zu wagen auf das, was mein 2019 zu bieten hat.
Meine Vorschau möchte ich mit einem Rückblick beginnen – klingt komisch, ist aber so: Am 26. Januar war bereits mein erster Termin in diesem Jahr. Im Rittersaal des Herzberger Welfenschlosses war Rock’n’Crime angesagt. Zusammen mit Frank Bode habe ich unser musikalisches Lesungsprogramm „MORD IN MOLL – Krimis auf dunklen Saiten“ präsentiert. Wieder einmal ist es uns mit unserer Show gelungen, das begeisterte Publikum zum Mitklatschen und Mitsingen zu animieren und zum Schluss bis in die Beinahe-Ekstase zu treiben . Ja, doch, so etwas funktioniert – auch bei einer Lesung!

 

MORD IN MOLL, Fotos © Chris Dolle

Jetzt aber der Blick in die Zukunft.
Mitte Februar  steht ein Termin an, auf den ich mich ganz besonders freue. Über die Seite www.autorenhelfen.org wurde ich Ende letzten Jahres für eine Wohnzimmerlesung „ersteigert“, für eine Geldsumme, die einer der beiden Hilfsorganisationen SoulTalk oder Lifeline zugute kommt. Es begeistert mich einerseits, auf diese wunderbare Weise Menschen helfen zu können, andererseits liebe ich es, in kleinem, familiärem Kreis vorzulesen. Ich bin gespannt, wem ich dort im Wohnzimmer in Helmstedt begegnen werde. Immerhin weiß ich bereits, dass meine Krimis bei der Gastgeberin nicht ganz unbekannt sind. Eine gute Vorlage, wie ich finde.

Im März schließlich geht es zur Lesung in die Kirche.  Genauer gesagt, in die Literaturkirche in Schnedinghausen  bei Northeim (www.literaturkirche.de), mittlerweile eine feste Adresse für Lesungen aus unterschiedlichen Genres. Am 3. März um 16 Uhr werde ich in der kleinen Kapelle das Publikum mit Auszügen aus meinen beiden letzten Krimis (Stöberhai und Drei freundliche Tage und ein Todesfall) unterhalten. Mal sehen, ob ich die Zuhörerinnen und Zuhörer mit meinem Programm an die harten Kirchenbänke fesseln kann.

Natürlich ist der März auch der Buchmesse-Monat. Leipzig ruft und ich werde selbstverständlich wieder hinfahren. Ich freue mich auf hoffentlich viele interessante Begegnungen, ob geplant oder überraschend – ganz egal. Am 23. März werde ich in Leipzig sein. Vielleicht sieht man sich ja.

Im April dann steht womöglich eine Lesung im Raum Lüneburg auf dem Programm. Fest ist das noch nicht. Aber wenn es klappt, ist das für mich eine weitere gute Gelegenheit, meine Harzkrimis auch über den Harz hinaus bekannt zu machen. Es ist immer wieder spannend, neue Leute zu treffen, denen ich meine Bücher vorstellen darf.

Im Mai bin ich endlich mal in Einbeck, oder besser gesagt, in Salzderhelden, im Gewölbekeller der Heldenburg. Allein schon das Ambiente dort macht Lust auf Lesung. Hoffentlich auch aufs Zuhören. Die Lesung findet am 3. Mai, 18:00 Uhr, im Rahmen des Festivals StadtpARTie Einbeck statt (www.stadtpartie-einbeck.com).

Und dann natürlich MORDSHARZ! Vom 11. Bis 14. September  wird der Harz wieder zum Treffpunkt nationaler und internationaler Krimi- und Thriller-Größen bei der 9. Auflage unseres 3-Länder-Krimifestivals. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Mit der Verleihung des Harzer Hammers starten wir auch in diesem Jahr wieder am Mittwoch, dem 11. September auf dem Wernigeröder Schloss. An dieser Stelle schon mal eine herzliche Einladung an alle Krimi-Fans und solche, die es werden wollen. Infos gibt es wie immer unter www.mordsharz-festival.com.

Ja, und sonst? Na klar, es arbeitet. In meinem Kopf, der Denkfabrik. Viele Ideen wollen in Form gegossen und zu Papier oder zu Computer gebracht werden. Immerhin, der Anfang ist gemacht, die ersten Seiten eines neuen Manuskripts sind geschrieben und ich bin gespannt, wohin mich die Reise führt. Ich sehe das Ziel zwar irgendwo in der Ferne schimmern. Aber ob ich es erreiche oder daran vorbeischippere, auf ein ganz anderes Ziel zu – mal sehen. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit lasse ich mich dieses Mal ein wenig treiben.

Und wenn es dann, irgendwann in diesem Jahr tatsächlich geschafft sein sollte mit dem Manuskript, dann werde ich begeistert von meinem Schreibtisch aufspringen und laut jubelnd umher rennen (ungefähr so, wie auf dem Foto).

Jubel! Foto © Chris Dolle

Ach ja, ehe ich es vergesse – es gibt in 2019 auch etwas Gedrucktes von mir. Vermutlich im ersten Halbjahr erscheint eine Anthologie mit Inselkrimis, zu der ich einen Beitrag verfasst habe. Meine Geschichte spielt auf Langeoog. Seid gespannt.

Also dann, liebe Leute, habt ein schönes Jahr!

Euer/Ihr
Roland Lange

 

 

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